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comfy home alone?! camp (zu deutsch: allein?! zu Hause camp)

2020-04-30

Nach dem Motto: «Kannst du den Lamborghini nicht haben, dann freu dich wenigstens an allem, was an deinem VW Golf dran ist» haben 15
Jugendliche und die Leitung des comfy-Teams vom 29. März bis 4. April das home alone?! camp durchgeführt.

Geplant wäre es natürlich anders gewesen, nämlich als Homecamp in den Räumen der EMK Thun. Nun aber haben wir den Gemeinschaftssaal halt virtuell betreten.

Unser Lagerhaus bestand aus einem WhatsApp-Zimmer, das der Information und Kommunikation diente; einem Discord-Raum, in dem wir miteinander schreiben und sprechen konnten und oftmals das Programm für den Abend gemeinsam abmachten; einem Zoom-Kämmerli, wo wir uns für die Inputs trafen und sogar per Video miteinander verbunden waren und schliesslich noch aus dem grossen YouTube-Saal, in dem wir sogar Gemeinschaft mit der ganzen EMK young Schweiz Bewegung geniessen konnten.

Die Begriffe kommen dir chinesisch vor?
Das waren sie für viele von uns zuerst auch! Aber Not macht erfinderisch und wir hatten ja Zeit…

Anstatt Kochen und Abwaschen gab es das Weck-Song-Schick-Ämtli oder den Bett-Mumpf-Witz-Schick-Dienst. Wer durch den Tag Zeit hatte, konnte mitmachen bei der Meme des Tages Challenge und einen guten Spruch zu einem Bild einschicken. Jeden Tag schickte ein/e Mis(s)ter X mehr oder weniger aussagekräftige Fotos in den Chat, so dass wir miträtseln konnten, wer sich am besagten Tag hinter den Bildern versteckte.

Jeweils am Abend von 20:00 bis ca. 21:30 Uhr hatten wir Programm im Netz. Es ist erstaunlich, was mit den neuen Medien alles möglich ist! So haben wir eine gamenight durchgeführt, Inputs gehört und dazu austauschen können und sogar einen comfy-Abend zum Thema friends and family durchgeführt, der durch die Mitgestaltung aller Teilnehmer zu einem echten Highlight der Woche wurde!

Das sind einige Feedbacks der Teilnehmenden:

  • Fründe u Familie si wichtig. O wem e se nid richtig cha gseh, wäg dr aktuelle Situation, tueds sehr guet, mau vo de Kollege z ghöre u eifach e chli labere.
  • Mir isch umeneis bewusst worde, wie wichtig Fründe u Familie si.
  • I wott mir vornäh, mi Fokus i derä Zit ganz bsungers uf d Beziehige z lege u mi nid dür aues mügleche probiere abzlänke…
  • Zyt mit Fründe z verbringe bout eim immer mega uf u i findes mega cool dass mir oh i dere Situation Wäge finde unis Zyt fürenand neme u cooli Gspräch/Sache mitenand mache.

 

Trotz der räumlichen Distanz entstand über die Woche langsam ein Gemeinschaftsgefühl und ich freute mich jedes Mal wieder auf die gemeinsame Zeit am Abend. In der Woche beschäftigten wir uns mit den Auf und Abs im Leben, im Befinden und auch im Glauben – wie passend in dieser Zeit, die von so vielen Veränderungen geprägt ist!
Wir konnten uns gleich darin üben, uns so gut es geht an dem Guten zu freuen, das wir erleben durften und uns vom Schwierigen nicht nur herunterziehen zu lassen, sondern es auszuhalten und gemeinsam durchzustehen. (TCh)