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Partnerschaft mit Serbien / Kisac

2020-08-26

Wir von der Arbeitsgruppe möchten auf diesem Weg einige Informationen weiterleiten, da trotz zwischenzeitlichem Lockdown und sehr beschränkten Möglichkeiten das Leben in der Schweiz und eben auch in Serbien in den letzten Monaten weitergegangen ist.

Wie Kontakt pflegen?

Wir haben uns als Arbeitsgruppe im Mai getroffen und dabei zu Beginn der Sitzung darüber diskutiert, wie wir als Bezirk Thun den Kontakt mit Kisac aufrechterhalten können. Einige aus unseren Gemeinden haben vielleicht durch Besuche persönlich Kontakte geschlossen, welche über Mail, Facebook oder andere Kanäle aufrechterhalten werden können. Da wir uns gerade in einer Phase befanden, wo WindowsTeams, Skype oder ähnliche Programme stark benutzt wurden, prüften wir auch solche Varianten. Schlussendlich haben wir uns aber dafür entschieden, dass wir als Gruppe jeweils drei Personen anfragen, ob sie einen Brief oder ein Mail schreiben würden. Dieses Mail wäre dann von Stastka übersetzt worden und anschliessend per Mail an die Gemeinde in Kisac gesendet worden. Stastka konnte sich dann aber nicht über zu viele Briefe beklagen und daher weiss ich nicht, ob ein Brief oder Mail die Menschen in Serbien erreicht hat.

Dieses Beispiel schildert gut die Herausforderung, die wir als Arbeitsgruppe sehen: Wie ist es möglich, dass die Partnerschaft nicht nur durch die Mitglieder der AG sondern auch breit durch den ganzen Bezirk gelebt wird (gemeint ist vor allem der persönliche Anteil in der Partnerschaft und nicht die finanzielle Unterstützung von Projekten, die erfahren wir auf jeden Fall!)?

Weitere Projekte

Wir sind überzeugt, dass es weiter Projekte braucht, welche gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen, sei dies in der Schweiz oder in Serbien. Dies ist aktuell nicht möglich, daher haben wir bereits zum zweiten Mal einen kurzen Film gedreht, welcher unseren Bezirk und Menschen daraus vorstellt. Nun haben wir auch einen Film aus Kisac erhalten, welchen wir sicher auch in Thun und Heiligenschwendi zeigen werden.

Spielmobil

In Kisac hätte wie jedes Jahr im Juni das Spielmobil vorbeikommen sollen, dieses wurde aber aufgrund der Umstände abgesagt, gemäss Ana (Pfarrerin in Kisac) sind aber keine Kosten entstanden.

Da wir mitbekommen haben, dass es auch in Serbien grosse Einschränkungen gab, welche die schwierigen Umstände noch verschlimmert haben, erkundigten wir uns, ob Bedarf für einen sogenannten Sozialfond besteht. Das Geld in diesem Fond hätte eine kleine Gruppe aus Kisac verwaltet und an bedürftige Personen im Umfeld der Gemeinde vergeben können (was eine herausfordernde Aufgabe wäre/ist). Auch hier erhielten wir die Antwort, dass dies aktuell nicht nötig ist, da aktuell andere Möglichkeiten vorhanden sind, um solche Notlagen zu bewältigen.

Zum Ausblick:

Wir haben in Serbien Paprikapulver bestellt, welches wir dann hoffentlich im November (ja auch der Winter kommt wieder) am Weihnachtsmärit verkaufen können.

Vor dem Weihnachtsmärit wollen wir am 7. November erneut einen Stand im Bälliz organisieren und dort selbstgemachte Produkte verkaufen.

Auf unserer Pendenzenliste bleibt somit unter anderem die Organisation eines Anlasses, welcher erneut Menschen aus Serbien und der Schweiz zusammenführt. Dies wird sicher nicht mehr im 2020 der Fall sein, aber wir bleiben dran!

AG Serbien (MR)